Nach dem obligaten Kaffee für uns sechs Senioren, im Hotel Bären Guttannen, ging es ins neue Kristallmuseum.
Eine einzigartige Inszenierung, ein technisches Wunderwerk aus Glas und Licht auf kleinem Raum zweier alten Scheunen. Wunderschöne Gruppen diverser Kristalle in Vitrinen und unter Glas unter dem Boden. Auch Schicksale sind mit der Strahlerei verbunden und werden in den eindrücklichen Beiträgen vermittelt.
Weiter nach Boden. Angekommen ins Flesch/Boden, staunen wir über die gewaltige Stein-und Geröllmassen im Bachbett der Spreitlaui und Aare. Zwei Häuser wurden schon abgerissen. Ein grosser Damm soll, hoffentlich, die vorderen Wohnsitze schützen.
Da es recht kühl ist, krasser Temperaturunterschied zu Dienstag, wird das Picknick im Schulhaus Boden im Pausenraum genehmigt.
Wir nahmen den oberen Weg, der etwas trockener ist als der gesprengten Fluh nach zum Restaurant Urweid. Hans und die zwei Vreneni verliessen uns. Wir zwei Margretleni und Hedi marschierten noch bis Innertkirchen.
Oberhalb des Zubentunnels sind noch einige Meter der alten Wegstrecke erhalten, mit den typisch aufgestellten Randsteinen. Doch viele Teile bis zum Grimselpass fielen den heutigen Strasse und Stauseen zum Opfer. Wer lief all die Jahrhunderten hier hoch? Römer, Heere, Säumer und Pilger. Später Herrenführer mit ihren Gästen. Sicher auch Wegelagerer, nebst der üblichen Ware wurden auch Kristalle vom Hasli in den Süden verkauft für Kirchen und Klöster.
Heute trafen wir Wanderer mit farbigen, funktionalen Kleidern und mehr oder weniger gutem Schuhwerk. Oder Velofahrer! In Innertkirchen reichte es noch für einen Abschlusstrunk.
Bericht: Margreth Rufibach